Ersatzneubau Bahnquerung Stegwiesenstraße in Bruchsal

Der bestehende Hauptsammler der Bruchsaler Kernstadt unterquert die Bahnstrecke im Bereich der Stegwiesenstraße. Aufgrund erheblicher baulicher und hydraulischer Mängel wurde die Kanalquerung durch einen leistungsfähigen Neubau ersetzt. Nach einer umfassenden Variantenuntersuchung fiel die Entscheidung auf einen Ersatzneubau in offener Bauweise mit großformatigen Stahlbetonfertigteilen.

Eine besondere Herausforderung stellte die unmittelbare Lage im Bahnbereich dar. Der Rückbau des Bestandskanals und der Einhub der neuen Fertigteilsegmente mussten innerhalb festgelegter Sperrpausen des Bahnverkehrs erfolgen. Auf einer Bauwerkslänge von 30,8 Metern wurden verstärkte Fertigteile mit einer Breite von 3,70 Metern und einer Höhe von 1,46 Metern einschließlich Trockenwettergerinne eingebaut. Die Anschlüsse an den bestehenden Kanal erfolgten über individuell geplante Ortbetonbauwerke. Eine leistungsfähige Wasserhaltung mit bis zu 2.000 l/s sicherte die Bauausführung.

Bauliche Maßnahmen
  • Ersatzneubau eines Großprofilsammlers in offener Bauweise
  • Bauwerkslänge: 30,8 m
  • Stahlbetonfertigteile mit 3,70 m Breite und 1,46 m Höhe
  • Verstärkte Fertigteilsegmente im Bereich der Bahnquerung
  • Integriertes Trockenwettergerinne
  • Ortbeton-Sonderbauwerke als Übergänge zum Bestand
  • Wasserhaltung mit bis zu 2.000 l/s
  • Rückbau und Neubau innerhalb festgelegter Bahnsperrpausen
Projektdaten
  • Auftraggeber: Abwasserbetrieb Bruchsal
  • Baukosten: ca. 2,05 Mio. €
  • Objektplanung Ingenieurbauwerke, LPH 1–9 HOAI
  • Fachplanung Tragwerksplanung
  • Örtliche Bauüberwachung
  • Bauzeit: April 2025 bis Dezember 2025

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