Im Landauer Stadtteil Queichheim wurde ein 342 Meter langer Betonkanal im Eiprofil DN 900/1350 mittels Inlinerverfahren saniert. Der Kanal dient als Zulauf zur Kläranlage und wies erhebliche Korrosionsschäden an der Kanalwandung auf. Besondere Herausforderungen ergaben sich durch den Verlauf über Privatgrundstücke und unter bestehenden Wohngebäuden sowie die zahlreichen Seitenzuläufe.
Aufgrund der hydraulischen Anforderungen und der rund 3,5 Meter tiefen Kanallage wurde im Vorfeld ein Variantenvergleich der Sanierungsmöglichkeiten durchgeführt. Ziel war eine wirtschaftliche und technisch geeignete Sanierung bei möglichst geringen Einschränkungen der Entwässerung. Dabei durften die Seitenzuläufe je Sanierungsabschnitt von bis zu 100 Metern maximal 24 Stunden außer Betrieb bleiben.
Bauliche Maßnahmen
- 342 m Kanalsanierung mittels Inlinerverfahren
- Betonkanal im Eiprofil DN 900/1350
- Aufdimensionierung von drei Schächten auf DN 1500 / DN 1200
- Kanaltiefe: ca. 3,5 m
- Kanalverlauf über Privatgrundstücke und unter Wohngebäuden
- Sanierung unter Berücksichtigung bestehender Seitenzuläufe
Projektdaten
- Auftraggeber: Entsorgungs- und Wirtschaftsbetrieb Landau AöR
- Baukosten: ca. 320.000 €
- Planungsleistungen: LPH 1–9 HOAI
- Variantenvergleich der Sanierungsmöglichkeiten
- Bauzeit: September 2013 bis Januar 2014



